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Selbstliebe - die Arbeit mit den Ahnen

Ihr Lieben,
 
vor längerer Zeit schon wurde ich gebeten, mehr zur Selbstliebe zu schreiben. Die Selbstliebe umfasst, wie Du sicher weißt, alle Aspekte Deines Seins, Dich nicht nur zu lieben und zu achten, im Jetzt, sondern jeden Moment Deines Lebens anzuerkennen als Bestandteil Deines Seins. Ihn zu sehen, zu akzeptieren und in Liebe als Deinen Weg anzunehmen, den es brauchte, damit Du heute da bist, wo Du jetzt bist.
 
Indem Du Dein Sein akzeptierst und alles was ist und was war, kann tiefer Frieden um Dich entstehen, Du kannst aufhören, gegen Dich selbst anzugehen und Deine Kraft auf wesentlichere Dinge richten, als auf eine (Ver)Urteil(ung) von Dir selbst. Zu dieser Akzeptanz Deines Seins gehört es, anzuerkennen, dass Deine Eltern, Deine Mutter und Dein Vater Dir Dein Leben in einem physischen Körper schenkten. Wie auch immer die Umstände waren, Du wurdest in einem Akt der Liebe gezeugt, in der Vereinigung zweier Menschen.
 
Erkenne an, dass Deine Mutter und Dein Vater, jeder für sich, vor und ab Deiner Geburt das taten, was ihnen richtig erschien. Es mag aus Deiner Sicht das eine oder andere nicht recht gewesen sein, kaum eine Kindheit ist aus späterer Rückschau optimal. Doch erkenne, dass jeder Mensch stets das tut, was er glaubt, dass es das richtige wäre. Immer und jederzeit. Dabei macht ein Mensch zwangsläufig Fehler, dies ist menschlich und normal.
 
Weise Menschen lernen aus ihren Fehlern und sehen in die Zukunft und trachten danach, diesen Fehler nicht zu wiederholen. Andere Menschen verurteilen sich ein Leben lang dafür, was geschah und kommen so in einen Kreislauf der ständigen Selbstverurteilung und, da das Geschehnis in der Vergangenheit liegt, niemals an einem Punkt, wo sie sich vergeben können. Wieder andere bemerken die Auswirkungen ihres Tun während ihres Lebens nicht vollständig. Auch dies ist menschlich und nur zu oft der Fall.
 
Erkenne auch an, dass Deine Eltern Dir ein prägendes Feld gaben, von Werten, Ethik, Handeln und Denken und dass Du dieses prägende Feld erst langsam erkennen kannst und Deinen eigenen Weg findest.
 
Siehe, dass auch Deine Mutter wiederum Eltern hatte, die wiederum ihr ein prägendes Feld mitgaben, welches ihr Handeln, Denken und Sein beeinflusst. Und das Dein Vater wiederum Eltern hatte, die ebenfalls deren Werte weitergaben und damit ein Gedankenfeld schufen, in dem sich Deine Eltern bewegten.
 
Erkenne, dass wiederum Deine Großeltern Eltern hatten und diese wiederum Eltern und dass die prägenden Felder von Generation zu Generation weitergegeben werden, in der Ausformung, wie sie dem ursprünglichen Feld und der Entwicklung des Menschen bis dahin entspricht.
 
Siehe, dass Du am Beginn oder Ende einer ganzen Reihe von Menschen stehst, deren Werte, Ethik, Gedanken und Glaubenssätze jeweils von ihren Eltern stammen und nur durch die im jeweiligen Leben gemachten Erfahrungen verändert wurde, manchmal zum Guten, manchmal zum Dunklen.
 
Siehe auf Dich, welches Feld Du erhalten hast und wie weit Du Dich bereits von diesem Feld entfernt hast, wie weit Du Dich bereits entwickelt hast. So vieles hast Du gelernt und musst es nicht mehr an Deine Kinder weitergeben.
 
Indem Du auf Deine Eltern blickst und auf Deine Ahnen kannst Du Dich selbst erkennen, besser als jemals zuvor. Doch es gilt noch mehr zu tun, es gilt, diese Reihe anzuerkennen. Anzuerkennen, was Deine Eltern und deren Eltern und all die Menschen davor bereits gelernt haben, aufgelöst haben und nicht mehr weitergeben mußten. Erkenne, dass all dies was in der Vergangenheit liegt, zusammen mit Deinen Erfahrungen, dies bist Du.
 
Stelle Dich vor einen Spiegel und sage zu Dir:
 
ICH BIN DAS, ICH BIN
 
Wie fühlt sich das an? Großartig, nicht wahr?
 
Sage Dir bei jeder Gelegenheit
 
ICH BIN DAS, ICH BIN
 
Du erkennst damit an, dass alles was Du bist, Du selbst bist und Du alles, alles was Du bist, siehst als ein Teil von Dir. Dazu gehört alles, was Dir Deine Ahnen mitgaben und dies ist nicht immer etwas, das Dir lieb ist. Oft sind es Aufgaben, Lernaufgaben, Dogmen, Mängel und vieles mehr, die als Familienkarma mitgegeben werden.
 
Ich möchte Dir heute eine kleine Anleitung geben, wie Du in diese Anerkennung noch etwas tiefer einsteigen kannst und dabei mit Elementen aus der Familienaufstellung das zurückgeben kannst, was Du an Lasten für Deine Eltern / Ahnen übernahmst, oft unbewusst. Dies kann die Rolle eines niemals geborenen Geschwisterkindes sein, die Rolle des fehlenden Vaters oder der fehlenden Mutter oder auch "nur" prägende Elemente aus deren Leben, Verantwortung für bestimmte Dinge, Personen oder Gegebenheiten. Ich lernte Menschen kennen, deren Eltern ihm die Schuld für den Tod eines Familienmitgliedes gaben und diese Menschen diese Schuld bereitwillig auf sich nahmen, obwohl die Verantwortung entweder beim jeweiligen Menschen selbst lag oder wenn es Kinder waren, bei den Eltern. -
 
Anleitung
Suche Dir einen Platz, an dem Du eine Weile ungestört bist und beginne das Ritual, indem Du um einen Lichtkegel aus weißem und violettem Licht bittest. Erde Dich sorgfältig und öffne auch Dein Kronenchakra und lasse von dort göttliches Licht, die sog. Eleuaenergie (sprich: Eloja) in Dich einfließen. Erfülle all Deine Körper mit dieser Energie, lasse sie durch Dich fließen und schließlich hinab in den Schoß der Mutter Erde, die Dich trägt und nährt. Fühle diesen Energiestrom in Dir und richte dann Deine Aufmerksamkeit auf Dich selbst, Dein Leben, Dein Sein. Ganz so wie es jetzt ist, ohne zu urteilen und ohne Schmerz oder Hass, sieh es Dir einfach nur an und lasse dabei die Eleuaenergie durch Dich fließen.
 
Sage zu Dir einige Male ICH BIN DAS, ICH BIN.
 
Nun nimm im Geiste Deine Eltern hinzu, stelle Sie in Gedanken vor Dich und betrachte sie, betrachte ihr Leben. Wie sind sie aufgewachsen, wo und wie haben sie gelebt. Was haben sie gelernt, welche Träume hatten sie, jeder für sich.
 
Vielleicht kennst Du Deine Großeltern noch, stelle auch sie hinzu, die Eltern Deines Vaters hinter diesen, die Eltern Deiner Mutter hinter dieser und betrachte deren Leben. Betrachte Dir die Verbindung zwischen Deinen Großeltern und deren Kindern, die Deine Eltern wurden. Sieh einfach nur hin, nicht urteilen, keinen Schmerz, kein Leid, so als würdest du ein Fotoalbum eines völlig Fremden betrachten und erkennen, wie er war, was er liebte und was sein Leben prägte.
 
Nun nimm in Gedanken noch die Eltern und Großeltern Deiner Eltern hinzu, und wiederum weiter zurück, bis insgesamt 7 Generationen im Geiste vor Dir stehen. Siehe es Dir einfach nur an. Dies sind Deine Ahnen, all diese Menschen gingen Dir voran und gaben Dir etwas mit.
 
Während Du betrachtest, kann es geschehen, dass Dir etwas auffällt. Gemeinsamkeiten zwischen Dir und einem Deiner Ahnen. Vielleicht bemerkst Du, dass Du eine Entscheidung, die Deine Mutter nicht traf, Du getroffen hast. Vielleicht bemerkst du, dass Deine Kindheit in einigen Punkten Ähnlichkeit mit einer anderen Kindheit eines Deiner Ahnen hatte. Es könnte sein, dass Dir auffällt, dass die Umstände Deines beginnenden Lebens so ähnlich waren, wie die Deines Vaters. Oder dass Du genau so viele Kinder hast, wie Deine Großeltern. -
 
Sieh einfach nur hin und bleibe dabei in Deiner Mitte, egal welche Gedanken kommen, lass sie wieder ziehen. Erkenne einfach was ist.
 
Wenn Du das Gefühl hast, Du hast alles gesehen, alles erkannt, dann sprich im Geiste zu Deinen Ahnen. Bedanke Dich bei Ihnen für alles, was sie Dir mitgaben und für Dein Sein. Jeder von Ihnen hatte seine Aufgaben zu lösen und jeder hatte sein Päckchen zu tragen, sei es nun klein oder groß.
 
Ehre und achte Sie und sprich Ihnen diese Ehre und Achtung aus.
 
Nun stellst Du Dir zwei leere Kartons vor, die vor Deinen Füßen stehen. Eines für Deinen Vater und dessen Ahnenreihe, eines für Deine Mutter und deren Ahnenreihe. Nun packe im Geiste alles hinein, was Du zurückgeben möchtest an übernommenen Lasten, die nicht Dein sind und die Du zum Lernen nicht mehr benötigst. Dann schließe die Kartons und stelle Dich nacheinander vor Deinen Vater und sprich im Geiste:
 
Ich erkenne Dein Leben, Dein Sein und Deine Liebe an und ich danke Dir für mein Sein.
All dies trug ich für Dich, doch ich benötige es nicht mehr.
Ich gebe es Dir hiermit zurück, es ist Deines.

 
Du kannst dies gern wiederholen, dann übergib das Paket Deinem Vater und geh zu Deiner Mutter:
 
Ich erkenne Dein Leben, Dein Sein und Deine Liebe an und ich danke Dir für mein Sein.
All dies trug ich für Dich, doch ich benötige es nicht mehr.
Ich gebe es Dir hiermit zurück, es ist Deines.

 
Auch hier kannst Du es gern wiederholen, dann übergib auch Deiner Mutter ihre Last zurück.
 
Nun sprich noch einmal im Geiste die Ehrung und Achtung für Deine Eltern und deren Ahnen aus, bedanke Dich bei Ihnen und bitte sie nun, zu gehen, beende die Projektion.
 
Verweile noch, lausche nach und kehre wieder in die Wirklichkeit zurück.
 
Hebe den Lichtkegel auf und bedanke Dich bei der geistigen Welt für deren Unterstützung.
 
Dieses Ritual ist kraftvoll, wenn es darum geht, diesem Aspekt der Selbstliebe zu integrieren und zu leben und dabei übernommene Lasten aufzuheben. Wiederhole es, so oft es sich für Dich richtig anfühlt.