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Kraftorte - Niedersachsen - Der Dillsgraben bei Königsdahlum / Bockenem

Ein Tor zur Anderswelt



Ihr Lieben,
 
hier ist der zweite Bericht über Kraftorte in Niedersachsen. Der zweite Ort, den wir besuchten an diesem Tag, war ein alter See, ein Erdfall auf einem Hügel von Wald umgeben. Doch zunächst ein wenig Geschichte zum Dillsgraben:
 
Der Dillsgraben ist ein sogenannter Erdfall. Hierbei brechen Höhlen im Inneren der Erde, in diesem Falle des Berges ein und es entsteht ein trichterförmiges Loch. Vermutlich wurde hier wasserlöslicher Gipsstein im Laufe der Jahrtausende gelöst, bildete Höhlen die irgendwann einbrachen.
 
Als Erdfall ist der Dillsgraben besonders groß, er hat einen Durchmesser von deutlich über 160 Metern und eine Tiefe von ca. 60 Metern. In der eingebrochenen Höhle sammelt sich aus einer Quelle am Nordrand Wasser und bildet einen See, dessen Höhe vom Regen stark beeinflusst wird.
 
Neben dem Dillsgraben stehen alte Gebäude, die in einem kleinen Turm eine Glocke haben. Ich konnte leider nicht herausfinden, was hier früher einmal war, sicher ist jedoch, das in der Nähe einmal eine Burganlage stand, am Hang, Richtung Königsdahlum gelegen.
 
Als wir dort ankamen, regnete es kräftig. Es gibt einen kleinen Parkplatz dort, eine Schautafel, welche die Herkunft des Erdfalles erklärt und einen schmalen Weg, der in den Wald führt. Dieser Weg teilt sich dort dreifach, ein Weg führt eine Treppe hinab zum Wasserspiegel, nette Menschen haben dort eine Bank aufgestellt, die bei hohem Wasserstand überflutet ist. Dort saßen wir eine Weile und ließen den Anblick auf uns wirken. Es hörte auf zu regnen und folgende Bilder entstanden unten am Seeufer:
 

 

 

 
Wir gingen den Weg wieder hinauf und diesmal auf der rechten Seite hinab zur Quelle und tranken von dem Wasser dort und segneten uns. Leider ließ das Wetter in diesem Moment keine Bilder zu, so muss eine Beschreibung reichen. Hier ist eine hölzerne Plattform in den Steilhang gebaut um die Quelle sicher zu erreichen. Diese ist befestigt mit einer Steinmauer, fließt in eine kleine Mulde und von dort den Hang hinab in den See. Das Wasser ist wohlschmeckend und klar.
 
Der Regen wurde stärker und wir gingen wieder hinauf und wählten den dritten Weg, der anscheinend um den Dillsgraben herum führt. Wie zwei Pilger begannen wir die Prozession um den Dillsgraben bei strömendem Regen.
 
HÖRE AUF DEIN HERZ – UND ACHTE AUF DIE DINGE AM WEGESRAND.
 
Diesen Satz hatte mir mein Begleiter gerade erst gesagt, als er mich auf eine kleine unscheinbare Rittersporn-artige Pflanze aufmerksam machte, die links vom Wegesrand stand. Leuchtend rot begrüßten uns die Blüten und auf unserem Weg um den See fanden wir alle paar Schritte links oder rechts jeweils eine dieser wunderschönen Blumen, als bekämen wir Spalier.
 
Halb um den See gegangen teilte sich der Weg erneut. Ein Weg ging aus dem Wald weg vom Seeufer und von dort wieder zum Parkplatz, der zweite führte in den Hang hinab. Es war nass, tropfte überall und es lag Laub auf dem Weg. Nicht die besten Voraussetzungen, um einen solchen Weg zu gehen. Wir sahen uns an und wussten beide, da möchten wir hinab und suchten uns Wanderstäbe, mit denen wir uns abstützen konnten auf dem steilen Hang. Und hinab ging es, weiter und weiter bis wir an eine Stelle kamen, an der ein noch steilerer Pfad hinab zum Seeufer führte. Stufen waren in den Lehmboden geformt. Wir waren schon drauf und dran, diese Kletterpartie zu meiden, als meinem Begleiter etwas auffiel auf dem Weg vor uns:
 

 
Zwei Druiden auf einem Weg! Und dieser Zweig unter allen möglichen Bäumen, aber weit und breit keine Eiche, nahm uns jeden Zweifel, hinab sollte es gehen. Und wir stiegen mit Hilfe unserer Stäbe hinab und bekamen einige ganz besondere Dinge zu sehen:
 

 

 

 
Eine Weile blieben wir dort unten und ließen den Zauber dieses Tores in die Anderswelt auf uns wirken.
 
Wieder oben auf dem Weg angekommen, war der restliche Weg leicht. Bemerkenswert war jedoch, genau als wir unsere Prozession beendet hatten, kam die Sonne heraus und wir machten uns noch einmal auf den Weg hinab zur Bank.
 
Libellen spielten um uns, wir sahen einen Hecht im Wasser jagen und ein blauer Falter genoss ein wenig Ruhe auf einem Blatt.
 

 

 

 
Der Dillsgraben hat eine ganz eigene Kraft, Leben, Lebensfreude, Kraft pur kannst du hier erleben und nutzen. Der See zieht mich förmlich hinein mit meinen Gedanken, wenn ich dort sitze und verweile. Es war mir eine tiefe Freude, den See zu segnen, Kristalle dort zu verankern und über das Wasser zu den Menschen zu bringen.
 
Lange blieben wir hier und freuten uns der vielen Naturzeichen, die wir sehen durften. Tief glücklich brachen wir auf, zum nächsten, letzten Ort unserer Reise durch das heilige Land: Der Irminsul.

OK L


Buch Kraftorte - eine Reise zu Deinem Herzen

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… eine Reise zu Deinem Herzen.