dimensionssprung.de

Kraftorte - Sachsen-Anhalt - Eine germanische Pilgerreise zu den vier Elementen - Die Teufelsmauer Teil 1 - Die Erde

Ihr Lieben,
 
dieser Bericht widmet sich einem Kraftort in Sachsen-Anhalt. Seit langer Zeit zog mich die Teufelsmauer, die ich Mitte der 90er Jahre erstmalig in Natura sah, magisch an und in diesem Frühjahr war es endlich soweit. Bei meinen Besuchen fand ich dort diverse Kraftplätze, die den verschiedenen Elementen gewidmet zu sein scheinen. In Summe erscheint es mir so, als wenn die Teufelsmauer bis hin zum Regenstein eine Art Pilgerweg war, auf deren Stationen der Wanderer, Reisende sich mit den vier Elementen Erde, Feuer, Luft und dem Wasser (in dieser Reihenfolge von Süden kommend) verband. Der Weg ist heute als Wanderweg entlang der Teufelsmauer gut ausgeschildert, lediglich die letzte Station, der Regenstein fehlt in der Beschilderung, ist aber innerhalb Blankenburgs gut ausgeschildert.
 
Beginnen wir mit ein wenig Geologie:
 
Die Felsklippen der Teufelsmauer werden von harten Sandsteinen verschiedener Epochen der oberen Kreidezeit gebildet. Den überwiegend tonig-kalkigen Schichten der oberen Kreide sind festere Sandsteine, wie Neokom-, Involutus- und Heidelberg-Sandstein, sowie Kalksteine eingeschaltet. Durch Quarzitisierung infolge eindringender Kieselsäure kam es außerdem zu einer extremen Verhärtung der Sandsteine, die aber auf wenige Meter der damals horizontal lagernden Schichten beschränkt ist. Die Gesteinsschichten wurden wie alle Schichten am Harznordrand durch die bis zur Kreidezeit andauernde Heraushebung des Harzes steil gestellt oder überkippt, so dass die Schichtoberflächen heute nach unten weisen. Eine Schichtlücke zwischen Lias und der unteren Kreide und die bis zum Muschelkalk übergreifende, diskordante Lagerung der oberen Kreide belegen Aktivitäten zu verschiedenen Zeiten, die vor allem an der Harznordrandverwerfung stattfanden. Durch die anschließende Abtragung der weicheren Gesteinspartien wurden die harten Gesteinsschichten zu markanten Schichtrippen, die mit bis zu 20 m hohen Felsen ihre Umgebung überragen. Einige Teile wurden durch die Wirkung der Flüsse bzw. durch eiszeitliche Gletscher zerstört. Deshalb weist die Teufelsmauer heute verschiedene Lücken auf. Die einzelnen Teile der Teufelsmauer sind nicht genau gleich alt. Die Gegensteine bei Ballenstedt sind aus einer verkieselten Sandsteinschicht der Emscherepoche herausgewittert. Die steilstehenden Schichtrippen bei Blankenburg bestehen aus quarzitischen und steilgestellten Sandsteinen des Santon. Die herausragende Schichtrippe der Teufelsmauer bei Weddersleben dagegen besteht aus den jüngeren und somit bei ungestörter Lagerung höher liegenden Senon-Schichten. Sie erreicht mit dem Mittelstein (185,2 m ü. NN) und dem Königsstein (184,5 m ü. NN) ihre größten Höhen und liegt damit etwa 50 m über dem Bodetal.
(Quelle wikipeadia.de)
 
Beginnen wir unsere Pilgerfahrt an den Gegensteinen bei Ballenstedt im Ostharz. Der südlichste Stein, der große Gegenstein:
 

 
Dieser Stein ist über eine vermutlich im 18. / 19. Jahrhundert angelegte Treppe erklimmbar. Weiter nördlich ist der kleine Gegenstein:
 

 
Unterhalb des kleinen Gegensteines ist ein Parkplatz, von dort aus begann ich meinen Rundgang. Der erste Anblick ist gewaltig, am Fuß fand ich einen kleinen Kessel:
 

 
Auf beiden Seiten führt ein Weg entlang, Blick am kleinen Gegenstein in Richtung großer Gegenstein.
 

 
In der Mitte zwischen den beiden ist eine Senke, der linke Teil wird von sehr netten Wesen bewohnt. An dieser Stelle schließe Deine Augen und versuche zu fühlen, was hier ist.
 
Der Wohnbereich:
 

 
Und der Eingang von der Senke her:
 

 
Der rechte Teil der Senke ist der Erde am Nächsten. Hier mache eine Meditation, verbinde Dich mit den beiden Steinen in deren Mitte du weilst und dann mit der Erde!
 
Weiter hinauf, auf den großen Gegenstein und von dort Blick zurück auf den kleinen Gegenstein:
 

 
Vor dem Gegenstein, also östlich, steht ein sehr netter, etwas älterer Gesell:
 

 

 
Im großen Gegenstein finden sich eindrucksvolle Muster und davor liegende Plätze ...
 

 
Auf der westlichen Seite findet sich eine Art kleiner Kessel (so etwas fand ich an allen Teilen der Teufelsmauer)
 

 
Die Interpretation magst du selbst vornehmen:
 

 
Und noch ein Kessel, auf der südlichen Seite des großen Gegensteines ...
 

 
Von hier aus führt der Weg weiter wieder hinab zu einem sog. Felsenkeller, in dem zu DDR-Zeiten Champignons gezüchtet wurden.
 
Die nächste Station unserer germanischen Pilgerfahrt zu den Elementen sind die Mittelsteine, das Element Feuer.

OK L