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Kraftorte - Niedersachsen - Die Alte Taufe im Deister bei Hannover



Heute nutzte ich das schöne Wetter und wagte mich trotz noch leicht lädiertem Fuß in den Deister. Für alle Ortsfremden, dies ist ein etwa 30 km langer Höhenzug südwestlich von Hannover in Niedersachsen. Ein Termin in der Nähe machte die Anfahrt kurz und so begann ich heute um zwei Uhr Nachmittag den Besuch. Schon lange wollte ich mal wieder in den Deister fahren, den ich als Kind so oft durchwandert habe. Schon damals hat mich dieser Höhenzug fasziniert und ich folgte mit einem Freund den Spuren des Bergbaus.
Nach meinem Besuch bei den Externsteinen sah ich im Internet nach, ob es auch Kraftorte in der Nähe von Hannover gibt und fand die sog. "Alte Taufe" im Deister. Es ist ein 3 mal 3 Meter großer Wealden-Sandstein, der vermutlich in früher Zeit eine germanische Opferstätte war, ab der Christianisierung wurden dort Taufen vorgenommen. Der Stein soll eine Mulde haben, in der sich das Wasser sammelt und immer (!) welches vorhanden sein soll. Ich war gespannt, was mich dort erwarten würde!

Nun denn, heute war es soweit. Ich begann meinen Weg an einem kleinen Parkplatz auf der Südseite des Deisters an der Straße Richtung Nienstedt und herrliches Sonnenlicht flutete den Wald.


 

 
Nach einer Weile kam ich an einer besonderen Felsformation vorbei, welche hier zu Tage tritt. Im Deister wurde bis in die 60er Jahre Kohle abgebaut, die alten Bergwerke durchziehen bis heute diesen Berg und es gibt in Barsinghausen sogar ein Besucherbergwerk. Nun, hier am Wegesrand, unterhalb des "Nienstedter Blicks" tritt eine Gesteinsschicht zu Tage, in der eingebettet ein Kohleflöz liegt. Sie ist auf dem Bild am unteren Rand der Gesteinsschicht als dunkler Streifen erkennbar, der sich im Geröll davor sichtbar macht!
 

 

 
Nun noch einige Impressionen aus dem Wald kurz vor der Alten Taufe. Es war fast mystisch zu nennen, welche Lichtspiele im Wald zu sehen waren.
 

 
Ich ging über einen kurzen Weg hinauf zum Kammweg und ein Stück zurück in Richtung Nordmannsturm. Rechter Hand, an einer Schutzhütte, gehen zwei verschlungenen Pfade hinab zum Stein. Dieser Stein, so heißt es, wurde in alten Zeiten als Opferstein genutzt, vermutlich zur Zeit der Kelten. Und er soll auf einem Erdmeridian liegen, viel mehr wusste ich bislang nicht.
 

 
Und da war die Alte Taufe!
 

 
Nette Menschen hatten eine Bank aufgebaut und so setzte ich mich erst einmal hin und ließ die Umgebung auf mich wirken.
 

 
Ich ging um den Stein herum, um zu sehen, ob dort irgendwo was eingraviert ist, Beschädigungen sind. Auf der linken Seite unten gibt es eine bemerkenswerte Stelle, dort ist etwas herausgearbeitet oder gebrochen, die Interpretation dieser Stelle überlasse ich jedem einzelnen selbst:
 

 

 
Und ein Blick von vorn, das engere Umfeld dort ist übrigens gesät mit Steinen, die überall in klein und groß herumliegen...
 

 
Auf dem nächsten Bild sieht es fast so aus, als hätte ich zwei Orbits oder Orbs mit fotografiert, lasst euch von der Schönheit im Herzen berühren:
 

 

 

 
Das nächste Bild verdeutlicht die Größe der alten Taufe im Vergleich mit dem schon etwas älteren Baum daneben.
 

Nun setzte ich mich hin und versank. Nach einer Weile fragte ich den Stein, ob er mir etwas zu sagen hätte. Ich bekam als Antwort, er würde hier sein als Symbol des Lebens. Er liegt auf einer Energiebahn der Erde, das LICHT der Erde symbolisiert durch das Wasser im Stein. Es klang sehr stolz und erhaben. Ich fragte ihn, ob er, die Energie der Sonne und des Mondes speichere und an die Geschöpfe, die es benötigen weitergibt und erhielt ein deutliches Nein. Dieser Stein ist dort als Symbol des Lebens und wird täglich von vielen Menschen besucht, hörte ich.
 
Ich war beeindruckt und versank in Meditation und fühlte eine sehr fein, kristallklare ruhige Energie, die fast auf meinen Wangen prickelte. Ein wunderschöner, stiller, kraftvoller Ort. Ich kann jedem nur empfehlen, dort einmal zu sein und zu verweilen.
 
Ich verlies die Alte Taufe in Richtung Nordmannsturm um dort noch einen weiteren Ort zu sehen, der auf der Karte "Teufelskammer" genannt wird. Dort sollen noch weitaus mehr Steine liegen als hier über ein größeres Areal verteilt.

Auf dem Weg dorthin ging ich zunächst zum Nordmannsturm und kam an einer Art Plateau vorbei, westlich des Nordmannsturmes rechts am Weg gelegen. An dieser Stelle hatte ich sofort den Gedanken, hier stand einmal eine Burg! Nein, ich wusste zu diesem Zeitpunkt darüber nichts, aber gefühlt war dort einmal etwas! Es gibt, scheint es, nur eine alte Sage von einer Burg eines heidnischen Adeligen, der die Christen verfolgte und dessen Burg oberhalb der Teufelskammer gestanden haben soll.
 
Und ich fand so viele rechteckige Steine dort, das es mir schwerfällt zu glauben, all diese Steine wären nicht von Menschenhand geformt. Auch auf dem Weg hinab zur Teufelskammer fand ich viele solcher Steine, einige direkt im Weg. Hier ein Beispiel:
 

 
Ich ging weiter hinab durch die Teufelskammer. Und immer mehr dachte ich mir, dass dies gut Steine einer alten Burg sein könnten und der Opferstein nicht weit von der Burg zu der damaligen Anlage gehört haben könnte! Und wie ich da so lang gehe, sehe ich ein wenig ab vom Weg einen zweiten besonders großen Stein und besuchte ihn:
 

 

 
Auch diesen Stein fragte ich, ob er mir etwas zu sagen hatte. Ja, hatte er. Er stamme aus der gleichen Zeit, wie der alte Taufstein, sagte er. Ich frage den Stein, ob er Sonnen- und Mondenergie speichere und an andere Geschöpfe abgeben würde. Ich bekam sofort ein Ja und als ich mich öffnete, erhielt ich eine Energiedusche der ganz besonders schönen Art. Ja, Steine und Bäume können, wenn man sie bittet, von der Sonnen- und Mondenergie abgeben. Dies ist ganz besonders wichtig für uns Menschen, die wir doch die meiste Zeit unseres Lebens hinter Glas und Mauern verbringen. Und Licht ist lebenswichtig für uns, aber dazu schreibe ich in Kürze noch einen separaten Text. Nun, ich sah mich noch einmal um, siehe die nachfolgenden Bilder, doch der Stand der Sonne mahnte bereits zur Rückkehr.
 

 

 

 
Ich werde sicherlich im Frühling oder Sommer noch einmal hierher fahren und bis dahin vielleicht wissen, was es mit der Sage auf sich hat!

Nachtrag, ich fand die Sage von der Burg dort und der Stein kommt auch drin vor:
 
Die Sage von der Alten Taufe - nach Bock
 
Auf der Egge bei der Teufelskammer lag in uralter Zeit die Burg eines heidnischen Adeligen, der Lutter hieß. Mit grimmmigem Hass verfolgte er die Christen, wo immer er sie traf und zwang sie zum Kampf. Der Besiegte mußte ihm dann den erstgeborenen Sohn oder die älteste Tochter übergeben. Die Gefangenen führte er auf seine Burg und opferte sie seinen Göttern auf dem alten Stein, der inmitten seines Burghofes lag. Gnade kannte der rauhe Kriegsmann nicht. Mit größter Befriedigung schaute er zu, wie das Blut in das Becken floß. Er wollte daraus den Willen der Götter erkennen.
 
In einem dieser Kämpfe war Lutter unterlegen. Nun mußte er seine Tochter, seine einzige Tochter, hergeben. Von da an war er noch blinder in seinem Haß gegen die Christen. Seine Wut kannte keine Grenzen, dachte er doch nicht anders, als daß die Sieger sein einziges Kind getötet hätten, wie er es tat! Das war aber nicht so. Die Christen unterrichteten seine Tochter in der Lehre des Christentums und bekehrten sie. Der Vater aber hörte nichts wieder von ihr. So er erfuhr er auch nicht, daß sie verheiratet war und einen erwachsenen Sohn hatte.
 
Auf einem seiner Streifzüge im Deister nahm Lutter nun eines Tages zwei Männer, Vater und Sohn, gefangen. Er kannte sie nicht, und sie kannten ihn nicht. So wußte er auch nicht, daß sie sein Schwiegersohn und sein Enkel waren. Lutter wollte, wie immer, die beiden Männer zwingen, Wodan anzubeten. Die aber weigerten sich und sprachen: "Christus, Sieger, gib Gnade den Heiden und mir!" Ergrimmt über diesen scheinbaren Trotz tötete Lutter seinen Schwiegersohn auf dem Blutsteine. Dem Jüngling wollte er noch Bedenkzeit geben, denn dessen Gesichtszüge erinnerten ihn sehr an seine Tochter.
 
Weil er aber standhaft blieb und sich nicht in seinem Glauben erschüttern ließ, sondern nur sprach: "Christus, Sieger, gib Gnade den Heiden und mir!" schleppte er ihn auch zu dem Blutstein in seinen Burghof und tötete ihn auch.
 
Als Lutters Tochter von dem Schicksal ihres Mannes und ihres Sohnes erfuhr, machte sie sich in unsäglichem Schmerz auf zu ihrem Vater. Sie ging in die Burg hinein. Am flackernden Herdfeuer, auf Bärenfellen liegend, fand sie ihn. Zwei gewaltige Hunde, die zu seinen Füßen gelegen hatten, sprangen mit wütendem Geheul auf sie zu. Sie fuhr zusammen und blieb leichenblaß stehen. Mit drohender Gebärde erhob sich der Vater und trat auf sie zu. Aus seinen Augen blitzte grausame Wut, als er das Kreuz auf ihrer Brust erkannte. Abwehrend, mit erhobenen Händen, rief das geängstigte Weib aus: "Christus, Sieger, gib Gnade den Heiden und mir!" Dann brach sie zusammen.
 
An der Stimme und im plötzlich heller aufflammenden Lichtschein des Herdfeuers erkannte der Vater seine Tochter . Wortlos umschlang er sie mit seinen Armen und legte sie sanft auf ein Ruhebett. Er wußte, von wem er diese Worte schon gehört hatte! Er wußte plötzlich, wen er injenen beiden Männern getötet hatte. Er fühlte das Walten des wahren Gottes. Lutter erkannte jetzt, daß er die Christen zu Unrecht verfolgte und faßte den Entschluß, selbst Christ zu werden. Er ließ sich auf dem Stein, auf dem er seine vielen unglücklichen Opfer hingerichtet hatte, taufen. So wurde aus dem Opferstein ein Taufstein.
 

OK L


Buch Kraftorte - eine Reise zu Deinem Herzen

Voller Freude darf ich Dir mein erstes Buch vorstellen. Ich habe in diesem Buch einen großen Teil meines Wissens um Orte der Kraft und wie man sie für sich selbst nutzt, zusammengestellt.

Dieses Buch ist ein Arbeitsbuch für all jene, die sich von Kraftorten angezogen fühlen. Für all jene, welche diese Kraftorte für sich nutzen und dort wirken möchten. Es beschreibt die Vielfalt, erklärt Funktion, Nutzen, Entstehung und Ausrichtung bestimmter Felder und gibt an vielen Stellen Anleitung zur Meditation und damit zur Bewusstseinsarbeit an Orten der Kraft. Bewusstseinsarbeit, Erkennen und Lösen der eigenen Muster, Traumen, Blockaden, dem Karma, Arbeit an der inneren Ausrichtung und Schulung dieser dienen letztlich dem Einen, Deiner Entwicklung, der Ausrichtung, aus Deinem Herz heraus zu leben und alles, was Dich daran hindert, abzustreifen.

Für diese Entwicklungsarbeit stellen Dir die Orte der Kraft alles
zur Verfügung was notwendig ist und laden Dich ein, auf
… eine Reise zu Deinem Herzen.