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Das Gesetz des Ausgleichs

Fülle zulassen und geben

Liebe Liebenden,
 
heute möchte ich euch etwas zum Gesetz des Ausgleichs schreiben. Ich stieß wieder einmal in meinem Leben darauf, sehr deutlich, fast brutal und so begann ein heilsamer Prozess in mir, der mich zum Nachdenken bringt.
 
Was besagt das Gesetz des Ausgleichs?
 
Das Gesetz des Ausgleichs sagt zunächst, dass alles eben nach Ausgleich strebt.
 
Ein gutes Beispiel dafür ist das Wasser, welches leicht beobachtbar immer den Weg des Ausgleichs sucht. Oder aber die Luft, die wir zum Atmen brauchen, hoher und niedriger Luftdruck, die sich fortwährend ausgleichen und uns mit diesem den Wind schenken.
 
Das Gesetz des Ausgleichs beinhaltet auch, dass wenn sich etwas nicht ausgleichen kann, daran gehemmt wird, der Ausgleich nicht nur auf der einen Seite fehlt sondern auf der anderen ebenso.
 
Würden sich also die Luftmassen nicht bewegen können, bliebe ein Tiefdruckgebiet eben ein Tiefdruckgebiet und ein Hochdruckgebiet ein Hochdruckgebiet. Erst wenn aus hohem Druck abgegeben wird, kann aus tiefem Druck wiederum ein hoher Druck werden. Klingt simpel oder? In der Natur ist dies simpel und überall beobachtbar. Nehmt euch einmal die Zeit, dies euch zeigen zu lassen und fühlt es, wie sehr die Elemente nach Ausgleich, Harmonie streben.
 
Eigentlich wäre es bei uns Menschen auch so. Eigentlich. Doch wir neigen dazu, Dinge festzuhalten, nichts abzugeben. Und damit den Fluss des Ausgleichs zu unterbrechen. Und nach dem Gesetz des Ausgleichs kann erst etwas zu uns kommen, wenn wir etwas von uns abgegeben haben. Dies ist sowohl feinstofflich so als auch grobstofflich / materiell. Erst wenn ich einen Gedanken, einen Glaubenssatz abgegeben habe, ihn loslasse, kann ein neuer Gedanke diesen Raum einnehmen. Erst wenn ich einen Schmerz löse, kann an diese Stelle das Licht und die Liebe treten. Wichtig dabei ist, das alte nicht einfach gehen zu lassen, sondern es anzuerkennen, als Teil eines Selbst. Es zu sehen, ihm zu danken und in diesem Bewußtsein es gehen zu lassen.
 
Was hat dies alles mit der Fülle zu tun? Nun, wir sind schon mitten drin. Um geistige Fülle zuzulassen, muß ich Raum schaffen, etwas von mir hergeben. Etwas lösen, damit etwas anderes kommen kann. Und wenn etwas anderes kommt und ich nicht bereit bin, es anzunehmen, weil ich nichts von mir hergeben möchte, dann wird es seinen Platz bei mir nicht finden.
 
Es gibt viele Menschen, die geistige Fülle nicht annehmen möchten. Bei denen kommt immer mal wieder der kosmische Bestellservice und bringt ein Paket. Und steht vor der Tür, der Mensch macht auf, die Kammern und Schränke voll bis oben hin und sagt, tut mir leid, ich habe keinen Platz für einen neuen Gedanken. Wenn der Mensch diesen neuen Gedanken nicht wertschätzt, ihn bewußt haben will und bereit ist, dafür etwas zu geben, wird er keinen Platz machen. Und dann gibt es noch die Menschen, die alles haben wollen, aber nichts dafür geben wollen.
 
Gehen wir nun in den Bereich der materiellen Fülle. Auch hier verhält es sich exakt gleich. Wenn ich in Fülle leben will, muß ich Fülle zulassen, sie mir erlauben. Ich muss Raum dafür schaffen und sie annehmen, im kleinen und im Großen. Und ich muss die Fülle, die mir geboten wird, wertschätzen, ausgleichen mit etwas das von mir kommt. Dies kann Geld sein, eine Leistung, eine Energie, ganz gleich was es ist, schlicht Dankbarkeit in welcher Form auch immer.
 
Nun sehe ich in unserer Dualität so vieles und ich möchte ein paar Beispiele herausgreifen.
 
Es gibt Menschen, die beklagen sich zutiefst, dass geistiges Wachstum, Gedanken, Bücher, Seminare und so viele andere Dinge unserer Welt viel Geld kosten. Sie beklagen sich, weil sie kein Geld dafür geben können und erwarten die Leistung, die Dinge umsonst und frei Haus. Und nicht nur das, sie erwarten dies ohne Ausgleich, fordern sie ein, als wäre es ihr Recht, etwas zu bekommen, nur weil sie weniger haben als jemand anderer. Nach dem Gesetz des Ausgleichs funktioniert dies nicht. Solange der nehmende etwas neues nicht wertschätzt und auf welchem Wege auch immer ausgleicht, wird er es nicht annehmen können. Erst wenn unser Beispiel-Mensch bereit ist, einen Ausgleich zu schaffen, ganz gleich wie, wird das neue auch Einzug halten können.
 
Was heißt dies nun alles praktisch?
 
Gib, so wirst du erhalten.
(Nimm, so wirst du geben wollen.)
 
Dies ist das Gesetz des Ausgleichs und nur in dieser Reihenfolge funktioniert es.
 
Wenn Du es einhältst, dann kann Fülle und Harmonie in Dein Leben strömen, weil alles im Fluß ist. Solange Du jedoch auf Deinen Dingen sitzt, alles festhältst, nicht bereit bist etwas von Dir herzugeben, wird sich die Fülle in Deinem Leben nicht zeigen können. Weil Du sie selbst hemmst, behinderst, indem Du alles was Du hast festhältst.
 
Es bedeutet, dass wenn Du etwas bekommst, ganz gleich was es ist, wertschätze es, danke dafür, im Geiste, wie auch der Person, die es Dir überbrachte. Trachte danach, es auszugleichen, zahle einen verlangten Preis. Nur so kannst auch Du für das was Du gibst, einen angemessenen Preis verlangen, einfordern und erwarten, dass Du ihn erhältst.
 
Auch dies ist das Gesetz des Ausgleichs