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Jin Shin Jyutsu – Japanisches Heilströmen - Teil 2

Visualisiertes Strömen und der Saydiyay-Effekt

Dieser Beitrag ist die Fortsetzung des Textes über das Heilströmen aus 2007.
 
Das japanische Heilströmen kann nicht nur strikt nach Büchern oder Erlerntem aus Kursen angewendet werden. Hierbei verlässt der Geber den vorgegebenen Pfad und lässt sich von seiner Intuition leiten, welche Energieschlösser, Chakren, Nebenchakren oder Meridiane ausgeglichen werden müssen, um Heilung zu geben. Ich selbst sehe dies über mein drittes Auge, welche Punkte nun dran sind oder wo besondere Blockaden oder Probleme liegen.
 
Visualisiertes Heilströmen
 
Besonders kraftvoll und heilsam wird das Jin Shin Jyutsu, wenn es mit anderen Heilungsarten kombiniert wird. Nimmt man die Basis, also das Ausgleichen von Meridianen oder Energiepunkten und legt nicht nur die Hände auf, sondern schafft eine Visualisierung, erfolgt der Ausgleich in der Regel schneller und nachhaltiger.
 
Schaffe dabei eine Vision, in der aus der einen Hand ein Bach, ein Strom kleiner silberner Sterne, ein Farbstrom entsteht und beschreibe den Weg der Energie durch den Körper zur anderen Hand. Durch diese Visualisierung wird das Er-Fühlen deutlich leichter und die Energie kann genau an den Punkt getragen werden, an dem Heilung nötig ist. In dieser Vision ist selbst ein Verweilen, ein Verwirbeln der Energie, ein Eintauchen in tiefere Regionen leicht möglich.
 

Auftretende Schmerzen zeigen Blockaden
 
Noch ein Hinweis: Bei dieser Art des Strömens ist es mir schon häufiger geschehen, dass an bestimmten Stellen Schmerzen auftreten und sich so Blockaden, gespeicherte Gefühle oder andere energetische Ungleichheiten zeigen. Diese sollten dann gleich mit behandelt werden.
 
Bitte Dein Gegenüber in diese Stelle hineinzufühlen und auszusprechen, welche Bilder, Gefühle sich zeigen. Führe diese Dinge der Heilung, der Vergebung zu, nutze die Engel zur Transformation und gib Liebe, Lebenskraft und Licht in diese gereinigten Stellen.
 
Der Saydiyay-Effekt
 
In der lemurischen Tempelmassage bzw. Saydiyay gibt es ein Prinzip, nach dem Energie in einem Chakra erzeugt, gesammelt und von dort im ganzen Körper verteilt wird. Die Verteilung der Energie erfolgt über die Hände des Masseurs, der Masseurin, wird darin aufgenommen wie in einen Kelch und mit fließenden, streichenden Bewegungen in die Regionen getragen, die sie benötigen.
 
Dieses Verfahren lässt sich auf die Energiearbeit an sich wunderbar übertragen, wenn Jin Shin Jyutsu verwendet wird. Hierbei gibt der Strömende zunächst Energie in zwei Punkte, sobald die Bahn gefüllt und ausgeglichen ist, zeigt sich dies an einem leichten Pulsieren in den Händen. Nun steht an beiden Endpunkten reichlich Energie zur Verfügung, die in die Umgegend verteilt oder verstrichen werden kann. Ist dies geschehen, muss die Bahn wieder gefüllt werden und das Verstreichen beginnt von Neuen.
 
Beispiel Drittes Auge und Saatkristalle
 
Ströme das Herzchakra oder das Sonnengeflecht mit dem dritten Auge. Wichtig, am dritten Auge nicht die ganze Hand benutzen, sondern nur einen oder zwei Finger ganz leicht auflegen. Wenn die Energiebahn geflutet ist, also deutlich am dritten Auge zur Verfügung steht und pulsiert, dann kann sie ausgehend von dort in Richtung der Saatkristalle verstrichen werden.
 
Benutze dazu den gleichen Finger. Die Saatkristalle liegen jeweils über den Brauen mittig und über dem dritten Auge. Das Verteilen, Ausstreichen der Energie erfolgt jeweils nur mit einem Finger oder zwei, sehr sanft vom dritten Auge in Richtung der Saatkristalle, fließend.
 
Dieser Effekt kann an jedem Energiepunkt, jedem Haupt- oder Nebenchakra benutzt werden, um Energie in gestörte Regionen zu verteilen oder Bereiche zu aktivieren, deren Energiebahnen noch "schlafen". (z.B. die Antakarana)
 

Zum ersten Teil