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Karma (Definition)

Was ist Karma und welche Auswirkungen hat es

Ihr Lieben,
 
ich bin einige Male von der geistigen Welt gebeten worden, etwas über Karma zu schreiben. Ich habe verwundert zurückgefragt, warum ich dies tun soll, gibt es doch viele Bücher und noch mehr Artikel in vielerlei Medien darüber. Die Antwort war so einfach wie eindrucksvoll. "Weil es in Deinerin Sprache gebraucht wird". Und so möchte ich euch heute schreiben, was ich über Karma weiß, lernen durfte und welche Zusammenhänge mir im Laufe der Jahre klar wurden.
 
Beginnen wir mit der Definition von Karma aus Wikipedia:
 
In den indischen Religionen ist die Lehre des Karma eng mit dem Glauben an Samsara, den Kreislauf der Wiedergeburten, verbunden und damit an die Gültigkeit des Ursache-Wirkungs-Prinzips auf geistiger Ebene auch über mehrere Lebensspannen hinweg. Im Hinduismus, Buddhismus und Jainismus bezeichnet der Begriff die Folge jeder Tat, die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in jeder Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Karma entsteht demnach durch eine Gesetzmäßigkeit und nicht infolge einer Beurteilung durch einen Weltenrichter oder Gott, es geht darum nicht um "Göttliche Gnade" oder "Strafe". Nicht nur "schlechtes" Karma erzeugt den Kreislauf der Wiedergeburten, sondern gleichermaßen das "gute". Letztes Ziel ist es darum, überhaupt kein Karma mehr zu erzeugen.
 
(wikipedia.de)
 
Und wieder einmal bin ich erfreut, wie sehr eine so hoch frequentierte Seite wie wikipedia.de mit meiner Empfindung übereinstimmt, zumindest im Grundsatz. Doch Karma ist in meinem Verständnis noch viel mehr. Es ist letztlich der Einfluss aller Dinge die ich selbst erschuf oder akzeptierte in Bezug auf mein aktuelles Leben. Dazu zählen:
 
Das Lebenskarma:
Ich glaube an den Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt, daran dass die Seele ein unsterblicher Teil meines Menschseins ist. Ich habe mir, als ich auf die Erde kam, meine Eltern bewußt ausgesucht und sowohl den Zeitpunkt meiner Geburt als auch die Umstände, unter denen ich leben und Mensch sein wollte. Dies tat ich, um Voraussetzungen zu schaffen, die mir ein Lernen ermöglichen. Ein Lernen von Mangel, von Überfluß, von vielerlei Dingen. Und so verabredete ich mich auch mit anderen Seelen, bestimmte Dinge zu tun, bestimmte Verlockungen zu bekommen und schuf so die Eckpunkte des geplanten Lebens.
 
Ich selbst suchte mir z.B. Voraussetzungen, mit körperlichen Mängeln auf die Welt zu kommen, krank zu werden, bestimmte Erfahrungen machen zu können. Und so wählt jede Seele vor der Geburt die Eckpunkte des Lebens aus und ja, auch eine Blindheit, ein Fehlen von Fähigkeiten oder Sinnen kann geplant gewesen sein um einen Mangel zu erfahren und daran zu lernen und zu wachsen.
 
All diese Festlegungen, Eckpunkte sind Fixpunkte, denen ich ausgesetzt bin, solange ich meinen Lebensplan nicht bewußt ändere oder die Notwendigkeit von eintretenden Ereignissen wegfällt, weil das Lernen schon erfolgt ist. Und so ist z.B. ein Unfall, den ich plante, um meinem Leben an einer bestimmten Stelle eine Wendung zu geben, genauso Karma wie der Drang, bestimmte Dinge zu tun, solange sie in mir eine Resonanz haben (Trinken, Rauchen, jegliche Art von Abhängigkeiten).
 
Das Familienkarma:
Zusätzlich zu meinem eigenen Karma bekomme ich aus meiner Familie / Seelenfamilie Prägungen mit. Ein Beispiel mag sein, dass es in meiner Familie über Generationen Gesetzmäßigkeiten gab, gleiche Anzahl von Kindern, gleiche Anzahl von Kindern von fremden Vätern / unehelich geborenen Kindern, gleiche Abläufe hinsichtlich der Partnerwahl bzw. der Auswahl der Charaktäre und so weiter. Das Familienkarma beeinflusst, dass eine Tochter sich oft zunächst Männer sucht, die ihrem Vater gleichen. Es kann jedoch auch beinhalten, das verstorbene Familienmitglieder mitgelebt werden, deren Rollen und Aufgaben unterbewußt mit ausgefüllt werden und somit nicht nur eine Seele hier wirkt. Und es kann bedeuten, dass wenn z.B. die Mutter sehr unter dem Vater gelitten hat, bestimmten Mustern und Unterdrückungen ausgesetzt war, die Tochter sich gleiche Bedingungen (einen gleichen Mann) sucht, um dies fortzusetzen.
 
Und so beeinflusst das Familienkarma im Wesentlichen die Bereiche der Partnerschaft und der Erziehung unser eigenen Kinder, aber auch unser Verhalten zu anderen Menschen verschiedener Rassen, Ideologien und Herkunft. Und dies geschieht so lange, bis wir uns dessen bewußt werden und es im Erkennen und Lernen auflösen. Es ist hier wie im Buddhismus benannt. Sobald wir uns der Muster bewußt werden, die da wirken, können wir sie durchbrechen und bewußt auflösen.
 
Das Karma an sich:
Und natürlich, ja, habe ich nicht nur einmal gelebt. Fast alle von uns waren schon Richter und Verurteilter, Räuber und Opfer, Bergmann, Fallensteller, Mörder, Kämpfer, Herr oder Diener, Sklave, Arbeiter, Bootsmann, Frau, Mann, Leibeigene, Herrscher. Ich selbst habe mehr als 300 mal auf Mutter Erde gelebt und unzählige Erfahrungen machen dürfen. Darunter waren ganz dunkle Leben, die ich als Sklave / Sklavin lebte, erniedrigt wurde, gequält wurde und meine Peiniger verfluchte. Gott verfluchte und alles, was mir einfiel, weil ich in diesem Leben nicht mehr ans Licht kam, nicht überlebte, in den Händen meiner Peiniger starb. Doch die Flüche haben mit meinen Tod ihre Gültigkeit nicht verloren. Und ich lebte ein neues Leben, brachte jedoch mit, dass ich Gott verflucht hatte und in meiner Verzweiflung dunklen Mächten meine Seele anbot, um gerettet zu werden. Ich lebte als Soldat, ich ging dabei Eide ein (Ich gelobe für immer und ewig diesem Land zu dienen, diesem Haus, diesem Herrn), schwor ewige Liebe (ich liebe Dich immer und ewig), verfluchte, hasste, ging Bindungen ein, schuf Abhängigkeiten und vieles mehr. Und so schuf ich eine Vielzahl von Bindungen, Abhängigkeiten und Prägungen. Nun verhält es sich so, dass all diese Dinge noch wirken, bis in den heutigen Tag, solange wie Dein Karma nicht aufgelöst ist.
 
Ein weiteres Beispiel mag sein, dass ich ein Leben an der Eisenbahn verbrachte, dort lebte, arbeitete und ein schönes, ruhiges Leben hatte. Im aktuellen Leben liebe ich alte eingleisige Eisenbahnen, es berührt mein Herz in tiefer Empfindung, wenn ich an einem solchen Platz sein kann und ich wußte nie warum, bis ich auf dieses Leben stieß und damit die Erklärung hatte, warum ich so fühle. Ich verbinde damit Ruhe und Frieden und Einfachheit. Und wann immer ich dies im aktuellen Leben vermisse, suchte ich mir unterbewußt solche Orte aus.
 
Ein weiteres Beispiel, stelle Dir bitte vor, Du lebst ganz normal als Mann in dieser Welt, hast Frau und Familie und Dir begegnet eine Seele, der Du im letzten Leben ewige Liebe geschworen hast. Dann wirken Kräfte, die unterschwellig für Anziehung sorgen, wo eigentlich keine Anziehung ist, nur aufgrund der alten Bindungen. Oder stelle Dir vor, Du begegnest einer Seele, der Du in früheren Leben ewige Treue und Dienerschaft geschworen hast. Du wirst immer unbewußt dieser Seele dienen, bis Du dies erkennst und auflöst.
 
Nun magst Du erkennen, wie hilfreich es sein kann, diesen Dingen bewußt zu begegnen, bzw. wie entspannend, wenn all dieses nicht mehr wirkt.
 
Es gibt verschiedene Wege, das Karma aufzulösen, so Du dies wünschst.
 
Das Lebenskarma:
Um Dein eigenes Karma, deinen Lebensplan zu lösen, magst Du Gott, die Engel darum bitten und es wird geschehen, in dem Maße und in der Art, wie es für Dich richtig ist. Ich durfte selbst die Erfahrung machen, dass die bewußte Hinwendung zum Göttlichen, der Wunsch Lichtbringer zu sein, große Veränderungen im Lebenskarma möglich macht.
 
Das Familienkarma:
Familienkarma kann über energetische Familienaufstellungen erkannt und aufgelöst werden. Bei der Auswahl eines geeigneten Anbieters lasse Dich von Deinem Herzen leiten, es gibt leider viele, die ohne Ausbildung Aufstellungen machen und dies ist in höchstem Masse bedenklich, weil mit diesen Dingen sehr sorgsam umgegangen werden sollte. Fehlt die Ausbildung, so fehlt auch die Kenntnis der Verfahrensweisen, die Kenntnis, wie mit welcher Situation so umgegangen werden kann, dass sie gelöst wird.
 
Das Karma an sich:
Du kannst auch, so wie ich daran arbeiten, darum bitten, dass Dir alle Dinge, die noch wirksam sind, gezeigt werden, damit Du sie lösen kannst. Dies geschieht in Meditationen sehr leicht, Rückführungen sind dafür geeignet und geführte Meditationen an sich ebenfalls. Die Auflösung dann geschieht über Gebete, über die Anrufung der passenden Energien (Michael für die Auflösung, Engel der Gnade für die Erlösung aus Dir, Jesus für die Transformation.)
 
Du magst dazu vergleichend lesen:
 
Wunden der Seele heilen
Negative / alte Energien loslassen
 
Es gibt auch bei puramaryam.de viele Hinweise, wie Du an diesen Dingen arbeiten kannst. Stichworte für die Suche dort sind Eide und Flüche lösen und Karma an sich.
 
Und als letztes, gibt es seit etwa 2 Jahren auch Energien, die von besonderen, darin geweihten, Menschen gebracht werden, mit denen Karma aufgelöst werden kann. Ich habe dies selbst gemacht und meinem Bericht darüber findest Du unter Erlösung von Karma und energetischen Mustern der (Seelen)Familie