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Kraftorte - Niedersachsen - Der Klusfelsen bei Goslar



Ihr Lieben,
 
heute besuchen wir einen ganz besonderen Kraftort in Niedersachsen, den Klusfelsen in Goslar. Dieser Felsen blickt auf eine sehr wechselvolle Geschichte zurück und auf eine vielfältige Nutzung im Laufe der Jahre. Heute ist er Anziehungspunkt vieler Menschen, die hier die traditionellen keltischen Feste begehen.
 
Anfahrt
Der Klusfelsen befindet sich auf einem Bergrücken, beginnend nahe des Stadtzentrums Goslar. Über die B241 / B82 bergauf ist rechter Hand ein großer Festplatz, das Osterfeld. Eine gleichnamige Straße geht hier von der Bundesstraße ab. Östlich davon beginnt der Bergrücken und findet sich Klusfelsen, Klusteich und weiter hinten die Ruine einer Basilika.
 
Historie
Ursprünglich ist dieser Felsen, ähnlich wie die Teufelsmauer oder der Klusfelsen bei Halberstadt, entstanden aus einer sog. Unterkreise (eigentlich eine Art Sandstein), die sich vor vielen Millionen von Jahren in einem Flachmeer gebildet hat. Die Schichten verlaufen hier, wie an der Teufelsmauer auch, vertikal, entstanden durch eine blockartige Hebung, vermutlich ebenfalls vor vielen Jahrmillionen.
 
Spuren am Felsen, ausgehauene alte Stufen, ein Schalenstein und andere Relikte deuten auf eine Nutzung als Kultstätte hin. Der Name Klusfelsen hingegen weist eher auf eine Besiedelung hin, die natürlichen Höhlen wurden zeitweise benutzt, zuletzt die obere von einer Kapelle und die untere als Lagerraum eines Ausflugslokals, welches vor dem Felsen angebaut war.
 
Ganz in der Nähe, einfach den Weg ca. 500 Meter weiter über den Bergrücken, findet sich die Ruine des Klosters Petersberg bzw. der Baslika. Diese würde um 1050 erbaut und in der Zeit des Bauernkrieges um 1525 zerstört.
 
Fotografischer Bericht
 
Der erste Blick am Fuß des Klusfelsens, aufgenommen auf der Wiese
 

 
Auffällig ist ein großes, ausgehauenes Rechteck auf der Vorderseite des Felsens. Da Balkenaufnahmen zu sehen sind, könnte eine Nutzung als Verschlag, Wohnung mit einem Vorbau möglich gewesen sein. Da dies aber nicht sehr tief geht und keine natürliche Höhlung ist, wurden vermutlich hier zu irgendeiner Zeit unliebsame, heidnische Kultbilder oder ein weiterer Opferstein entfernt und in späterer Zeit ein Vorbau geschaffen.
 
Ein Blick nach rechts zeigt einen Aufgang und den Beginn der Anlage.
 

 
Hier ist deutlich die spätere Nutzung zu sehen, Balkenaufnahmen zeugen von einer Art vorbei und die natürliche Höhlung wurde begradigt und später mit einem Gitter versehen, um unliebsame Besucher und Bewohner fernzuhalten.
 
Eine der seitlichen Balkenaufnahmen.
 

 
Ein Blick nach oben, deutlich sind die vergitterten Fenster der Kapelle zu sehen.
 

 
Seitlich am Aufgang findet sich eine Steinbank, die mich ein wenig an die Sofaklippe erinnert.
 

 
Links daneben vermutlich ein alter Aufgang, der mittels Gitter und Mörtel entschärft wurde.
 

 
Links neben der Bank ist ein alter Opferstein.
 

 
Und wiederum links daneben, unter der Brücke, der alte Schalenstein und darunter wieder eine steinerne Bank.
 

 

 
Über eine alte Treppe gelangt man nach oben und über eine neue Holzbrücke über einem Schalenstein in eine Art Innenbereich.
 

 

 
Oben angekommen ist aus dem Felsen eine Art Plateau herausgearbeitet worden, alt und neu(er) mischt sich hier.
 

 
Der Blick in die Gegenrichtung zeigt den Felsen mit der einstmals natürlichen Höhlung, nun vergittert und als Kapelle genutzt. (Es lebe die Christianisierung).
 

 
Ein Detailbild von der Brücke
 

 
Folgt man dem Weg in Richtung Südosten, in Richtung der Ruine der Basilika, gibt sich noch einmal ein schönes seitliches Bild der Anlage.
 

 
Interessante Bäume stehen hier.
 

 
Ich besuchte anschließend die Ruine der Basilika, um die und einen angeblichen Gewölbekeller, der bis heute unentdeckt blieb, sich viele Geschichten ranken. Wenn Du einmal an diesem Ort bist, dann empfehle ich Dir, auch diesen Ort zu besuchen.
 
Energien
An diesem Ort sind sehr viele verschiedene Energien vorhanden, der obere Bereich ist durch die Nutzung als Kapelle seit langer Zeit eher unbrauchbar. Die schönste Energie findet sich am Opferstein und nahe des Schalensteines, hier ist sie stellenweise sehr kraftvoll. Es fühlt sich aber eher so an, als wenn dies ein Ort mit eher regionaler Bedeutung war, wo die umliegend ansässigen Menschen hin gingen um zu feiern, Rituale zu vollziehen oder Heilung zu empfangen. Die obere Höhle war vor der Nutzung als Kapelle zeitweise Wohn- und Wirkort eine Wächters oder Druiden.

OK L


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