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Was muß ich tun, damit....

Ein selbstkritischer Blick auf meine eigenen Verhaltensweisen

Ich tue dies und erwarte dafür ...
 
Dieses Verhaltensmuster ist mir in den vergangenen Monaten sehr oft begegnet. In den verschiedensten Varianten. Eigentlich stammt es aus der Kindheit, wo ich lernte, was ich tun muß, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Um Liebe zu bekommen. Oh, und es war schwer, Liebe zu bekommen, ich mußte viel dafür tun. Und so lernte ich, ich lernte sehr viel Liebe zu geben, damit ich ein klein wenig empfangen durfte.... Ich lernte, die Spiele der Menschen zu spielen.
 
Ich lernte, das wenn ich bestimmte Dinge tue, dafür geachtet und geliebt werde, zumindest in Worten. Ich lernte, wie wir alle diese Muster lernen, in verschiedenen Ausprägungen. Leider sind diese Muster dann so tief in uns verwurzelt, das sie völlig unbemerkt ablaufen. Zumindest war dies bei mir so. Es geschah etwas und ich spulte daraufhin mein erlerntes Muster ab. Automatisch, ohne nachzudenken... Und damit brachten mich andere Menschen dazu, etwas zu tun, was ich eigentlich gar nicht wollte. Ich wurde manipuliert, unterschwellig. Und ich versuchte zu manipulieren...
 
Und mir begegnen ganz viele Menschen derzeit, die etwas tun, damit ich etwas tue. Oder bei denen ich etwas tue, damit diese etwas tun.
 
Stopp, genau da möchte ich heute einhaken. Ich habe darum gebeten, mit Hilfe der Engel die alten, belastenden Muster los zu lassen. Ich will nicht mehr das Gefühl haben, das ich ganz viel für etwas tun muß. Ich wähle nun, zu empfangen, ohne zu geben. Zu Geben ohne dafür zu empfangen. Ich wähle diesen Zusammenhänge nicht mehr. Heute und in Zukunft.
 
Dies bedeutet etwas sehr wichtiges für mich.
 
Wenn ich einem Menschen etwas " Gutes tue, dann verbinde ich dies nicht mehr mit einem Wunsch, den ich vielleicht an diesen Menschen habe. Ich werde meiner Frau keine Blumen mehr mitbringen, um am gleichen Abend Sex zu haben. Wenn ich ihr Blumen mitbringe, dann, weil ich ihr Blumen schenken möchte. Einfach so. Geschenkt. Aus Liebe. Ohne "Verbindung" zu anderen Dingen. Und wenn ich auf meine Kinder stolz bin, werde ich ihnen das sagen. Und ihnen kein Geschenk mitbringen und sagen, jetzt möchte ich aber eine besonders liebe Tochter die nächsten Tage.
 
Und ich möchte empfangen. Ich möchte nehmen, ohne das Gefühl zu haben, dafür etwas geben zu müssen. Dies ist mein Wunsch!
 
Dieser Wunsch bringt mir Erfüllung. Früher hatte ich nach allem was ich tat, das Gefühl, jetzt muß ich aber auch was bekommen. Blieb es aus, war ich enttäuscht! Sehr enttäuscht, fühlte mich nicht geliebt und fühlte mich einsam. Und dies alles nur, weil ich etwas tat, damit ein anderer etwas tut. Wie einfach sind doch diese Muster, die uns alle mehr oder weniger fesseln.
 
Danke euch für diese Erkenntnis!
 
In tiefer Liebe zu den Engeln
 
Elias