Die "globale Erderwärmung"

aufgenommen am 24.09.2007

Ich lese in letzter Zeit sehr oft von der globalen Erderwärmung. Damit ist, so scheint es, der unaufhaltsame Anstieg der Durschnittstemperaturen weltweit gemeint und das daraus zwangsläufig folgende Abschmelzen der Gletscher, Polarkappen etc.
 
Dies ist fürwahr ein Phänomen, das wir derzeit beobachten, jedoch, die Diskussion erscheint mir einseitig geführt. Und es erscheint mir, als wird dieses Ereignis als Instrument benutzt, um die Menschen in bestimmte Richtungen zu bewegen (noch mehr Abgaben, noch umweltbewußter, noch sparsamer, noch noch noch).
 
Im Sinne des wirklichen Umweltschutzes und des Schutzes der natürlichen Ressourcen unserer Mutter Erde finde ich dies sehr gut! Jedoch scheint es, als wenn in Summe immer noch mehr Belastungen auf die Menschen zukommen und ob dies so richtig ist???
 
Ich lese nirgendwo, das die Weltmeere mehr Treibhausgase auf natürlichem Weg (Plankton, Algen etc) erzeugen als alle Autos und Fabriken der Welt zusammen. (Faktor ca. 10:1)
 
Ich lese nirgendwo in diesem Zusammenhang, das unsere Mutter Erde kalte und warme Zeiten hat, die kalten hießen z.B. Eiszeiten. Forscher haben herausgefunden, das auch früher schon das Eis am Pol großen Schwankungen unterlag, es teilweise geschmolzen war, um ein halbes Jahrhundert später wieder zu gefrieren.
 
Ich lese zwar, das in Grönland jetzt Kartoffeln angebaut werden. Ich lese jedoch nirgends, das der Name Grönland aus der Wikingerzeit stammt und soviel wie Grünland oder Grünes Land bedeutet. Wie die Wikinger wohl auf diesen Namen gekommen sind? Na klar, es gab zu deren Zeit dort deutlich weniger Eis und dafür mehr Land, Landwirtschaft etc.
 
Ich lese zwar, das Sonnenflecken dafür verantwortlich sind, das auf der Mutter Erde die Elektronik verrückt spielt. Aber das schon im Mittelalter ein Zusammenhang zwischen der Sonnenaktivität und der Wärme auf der Erde gezogen wurde, das lese ich in diesem Zusammenhang nicht.
 
Ich habe mal gelesen, das hier, wo jetzt Deutschland ist, mal ein tropisches Meer war... Ein schönes Beispiel dafür, wie beständig die Veränderung auf diesem Planeten ist. Aber auch dies lese ich nicht im Zusammenhang mit der "globalen Erderwärmung".

Das was ich lese mutet mir wie ein Theaterstück an. Ein Theaterstück, dessen Ziel, so scheint es, ist, die Erde anzuhalten, keine Veränderung mehr, Stillstand. Und damit dies geschieht, müssen wir vielleicht auch alle irgendwann den Atem anhalten....

Nee, ihr Lieben, ich finde dieses Theaterstück absurd, das da abläuft.
 
Ja, ich gehe sorgsam mit Mutter Erde um, so gut ich dies vermag. Und ich betrachte das was da vorgeht ebenso mit Sorge, hat es doch viele Auswirkungen auf unser Sein. Doch ich lasse mir nicht erzählen, das das was um uns geschieht, ausschließlich menschengemacht ist. In Geologie habe ich mal in der Schule gelernt, das im 17 Jahrhundert einige Winter so kalt waren, das alle Flüsse einfroren. Und die Menschen sehr sehr wenig zu essen hatten und Not litten. Ich lernte auch, das es knapp 100 Jahre später eine Warmzeit gab, die sich dadurch auszeichnete, das einige Winter besonders mild waren. Ich denke, dies ist für unsere Mutter Erde ein ganz normaler Vorgang. Es ist Natur - gemacht, ein natürlicher Prozess! Und als solchen möchte ich ihn verstehen und ihm begegnen!

Euer Elias

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