Unser Gesundheitswesen

aufgenommen am 16.07.2007 (139 Aufrufe)

Ich bekam über einen Freund einen Hinweis auf eine Publikation unter der Überschrift "Für eine Revolution im Gesundheitswesen". Darin heißt es unter anderem:

11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die Umwandlung aller Gesunden in Kranke sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungsbedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische. Einige Beispiele:
a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Bedrohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er-Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten konstruiert – mit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren Patienten.
 

Den vollständigen Artikel findet ihr hier:
 

Deutsches Ärzteblatt

Meine Gedanken dazu? Eigentlich weiß wohl jeder von uns, das die Ärzte auch nur Menschen sind und damit auch nur Geld verdienen wollen. Das jedoch jemand, der einen Eid darauf ablegt, Leben zu schützen und zu erhalten, schreibt, das es sein Ziel ist, eine Abhängigkeit in allen Ebenen zu schaffen, empfinde ich als sehr dreist. Aber bitte, macht euch selbst ein Bild!

In LICHT und LIEBE
:
 

euer Elias
 

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