Kraftorte - Die Hubertushöhle im Hainberg bei Salzgitter
aufgenommen am 17.08.2010
Ihr Lieben,
ich habe einen weiteren Tag damit verbracht, Kraftorte im heiligen Land zu besuchen, an diesem Tag mit einem Freund meines Herzens. Unsere erste Station war der Hainberg bei Salzgitter. Die Hubertushöhle oder auch Hubertusgrotte oder Hubertuskapelle genannt, ist eine von Menschenhand geschaffene Höhlung in einer Felsenklippe auf der Höhe des Hainberges.
In die Felsklippe ist ein Kamin, eine Feuerstelle geschlagen worden und ein Raum mit Absätzen darin, die als Altar gedeutet werden können. Von diesem unteren Raum führt eine Treppe in den Fels hinein zu einer Höhlung, in der eine Felsmalerei von einem Mann inmitten von Hirschen sein soll.
Anzeichen deuten darauf hin, das hier folgendes geschah. In alter Zeit wurde dieser Felsen vermutlich von Druiden oder Veleden bewohnt. Er liegt auf einer direkten Linie von der Wohldenburg aus zu den Bodensteiner Kippen und der Sofaklippe, dem Platz der Verehrung der Göttin Ostaria. Zu späteren Zeiten deutete man die Zeichnung in Richtung der Jagd und weihte sie dem Schutzpatron der Jagd, dem heiligen Hubertus.
Wie bei allen alten Orten aus der Zeit der Kelten oder Germanen hat auch hier die Christianisierung ganze Arbeit geleistet. Es scheint unabdingbar zu sein, Kreuze und Inschriften zu hinterlassen um das vermeintlich Böse zu bannen. Und so wimmeln die Felsen vor Inschriften allerlei sog. heiliger Menschen, die dort waren.
Beginnen wir unsere Reise, ein Blick auf die Hubertusgrotte von aussen:


Der rechte Bereich ist ganz den Graffittikünstlern vorbehalten:

Ganz links findet sich im Fels eine rechtwinklige Höhlung, vergleichbares gibt es in der Steinkirche zu Scharzfeld zu sehen.

Links seitlich ist nachträglich ein Relief entstanden

Betrachten wir uns die Feuerstelle / den Kamin

Ein Blick durch das Gitter zeigt den Vorraum, den Aufgang und ein Relief / eine Malerei an der Wand.

Links blickend eine Art Bank mit der scheinbar unvermeidlichen Graffitti der christlichen Welt.

Rechts blickend eine Art Altar und in den Fels geschlagene Bilder und Ornamente.

Leider verhindern Gitter das Betreten der Anlage, aber selbst so ist es ein höchst interessanter und kraftvoller Ort. Von hier aus fuhren wir weiter zum Dillsgraben bei Holle, aber dazu mehr im nächsten Bericht!
Euer Elias
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